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Ruhr Games feiern neuen Besucherrekord — Cro und Bosse begeistern vor Industriekulisse

Ruhr Games 2019

© Chris­toph Ma­de­rer

Mit ei­nem mit­rei­ßen­den Auf­ritt setzte Bosse am Sonn­tag­abend ei­nen wür­di­gen Schluss­punkt für vier atem­be­rau­bende Tage im Land­schafs­park Duis­burg-Nord. Die drit­ten RUHR GAMES ha­ben mit ins­ge­samt 110.000 Be­su­che­rin­nen und Be­su­chern ih­ren Zu­spruch von 2017 knapp ver­dop­pelt und eta­blie­ren sich end­gül­tig als High­light der Sport­me­tro­pole Ruhr! Das hoch­mo­derne Fes­ti­val-Kon­zept vor im­po­san­ter In­dus­trie­ku­lisse be­geis­terte Ak­tive, Sport­ver­bände, Zu­schauer und Me­dien glei­cher­ma­ßen.

Die kon­se­quente Wei­ter­ent­wick­lung des For­mats mit der Kon­zen­tra­tion auf ei­nem Haupt­stand­ort ist per­fekt auf­ge­gan­gen. Hier konnte der ab­so­lut ein­zig­ar­tige Mix aus Spit­zen­sport, Mit­mach-Ak­tio­nen, Kul­tur-Work­shops und Shows seine Wir­kung voll ent­fal­ten. An al­len vier Fes­ti­val­ta­gen ström­ten Men­schen aus der ge­sam­ten Me­tro­pole Ruhr auf das rie­sige Areal des Land­schafs­parks, um die zeit­lich per­fekt ab­ge­stimm­ten Sport-High­lights der RUHR GAMES zu ver­fol­gen. Die un­mit­tel­bare Nähe der Wett­kampf­flä­chen brachte da­bei Skate­board-Fans auch Tisch­ten­nis, Fech­ten und Rin­gen nahe, BMX-Be­geis­terte feu­er­ten im An­schluss laut­stark die Stab­hoch­sprin­ger an und im Cen­ter Court sorg­ten u.a. Bas­ket­ball, Judo und die Fun­kin’ Sty­lez Fi­nals durch­gän­gig für fre­ne­ti­schen Ju­bel!

Freude, Er­folge und Re­korde al­ler­or­ten

In Duis­burg prä­sen­tier­ten sich die Sport­stars von mor­gen und kün­fi­gen Olym­pia­teil­neh­me­rin­nen und ‑teil­neh­mer mit per­sön­li­chen Best­leis­tun­gen und stell­ten zahl­rei­che neue na­tio­nale und in­ter­na­tio­nale Re­korde auf. Bei den 215 Wett­kämp­fen in 16 ver­schie­de­nen Sport­ar­ten kämp­fen über 5.600 Sport­le­rin­nen und Sport­ler um die Me­dail­len.

Ge­kürt wur­den da­bei im Speed-Klet­tern die neue deut­sche Meis­te­rin Fran­ziska Rit­ter aus Wup­per­tal (9,162 Sec., neuer deut­scher Re­kord) und der neue deut­sche Meis­ter Jan Ho­jer. Bei der Skate­board-Eu­ro­pa­meis­ter­schaf Street fuh­ren Candy Ja­cobs bei den Frauen und Alex Mi­zu­rov bei den Män­nern auf die ers­ten Ränge. Dar­über hin­aus wur­den die West­deut­schen Meis­ter­scha­fen im Tisch­ten­nis, die NRW-Ju­gend­meis­ter­scha­fen der Leicht­ath­le­tik und Tur­nier-Be­geg­nun­gen von Jugend-(National-) Mann­scha­fen im Hand­ball, Rin­gen, Was­ser­ball, Bas­ket­ball, Kanu-Polo, Fech­ten und Judo aus­ge­tra­gen.

Die Ver­an­stal­tung selbst ver­dop­pelte mit ins­ge­samt 110.000 Be­su­che­rin­nen und Be­su­chern na­hezu ih­ren Re­kord von 2017 (58.500). Die An­ge­bots-Viel­falt und ‑qua­li­tät als ab­so­lu­tes Al­lein­stel­lungs­merk­mal führ­ten zur her­vor­ra­gen­den Aus­las­tung des Are­als an al­len vier Fes­ti­val­ta­gen. Re­kord­ver­däch­tig und für die Be­su­che­rin­nen und Be­su­cher der Open-Air statt­fin­den­den Ver­an­stal­tung groß­ar­tig, wa­ren da­bei auch die 47 Son­nen­stun­den bei an­ge­neh­men Tem­pe­ra­tu­ren.

Und auch die In­ter­na­tio­na­li­tät er­reichte neue Höchst­mar­ken: Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten aus 32 Na­tio­nen von Ja­pan über Is­rael bis Ar­gen­ti­nien reis­ten mit ih­ren Na­tio­nal­mann­scha­fen, Ver­ei­nen oder als Gäste in die Me­tro­pole Ruhr im Her­zen von Eu­ropa und er­leb­ten die Re­gion bei Tou­ren und mit ih­ren Gast­fa­mi­lien. Im in­ter­na­tio­na­len Ju­gend­camp der Sport­ju­gend NRW ver­brach­ten 600 Ju­gend­li­che sechs span­nende und in­ten­sive Tage. In­ter­kul­tu­relle Be­geg­nun­gen, neue Freund­scha­fen und sport­li­cher Wett­kampf auf höchs­tem Ni­veau – das macht die RUHR GAMES für Sport­le­rin­nen und Sport­ler welt­weit at­trak­tiv.

Kin­der, Ju­gend­li­che, Fa­mi­lien und Sport­fans – ein Fes­ti­val für alle

Auf dem Areal gab es für alle Al­ters­grup­pen zahl­rei­che at­trak­tive An­ge­bote. So wa­ren die zen­tra­len Spiel­stät­ten Krafzen­trale und Cen­ter Court so­wie das Trend­sport­areal der Stadt Mül­heim, die FMX- und Hoch­sprung-An­lage, die Euro-Expo, die BMX Spi­ner­amp und Fl­at­land Flä­chen so­wie der Vor­platz der Klet­ter­wand je­der­zeit bes­tens ge­füllt, aber zu kei­nem Zeit­punkt über­las­tet. Die we­ni­gen Au­ßen­stand­orte für die Was­ser- und Hal­len­dis­zi­pli­nen ge­nos­sen eben­falls große Auf­merk­sam­keit und wa­ren mit Shut­tle-Bus­sen naht­los an den Land­schafs­park an­ge­bun­den. So konn­ten auch die Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten die­ser Dis­zi­pli­nen das An­ge­bot der RUHR GAMES, in­klu­sive der in­ter­na­tio­na­len Sport­ler­party am Frei­tag, un­kom­pli­ziert nut­zen. Die vier Tage der Groß­ver­an­stal­tung ver­lie­fen voll­kom­men fried­lich und ohne nen­nens­werte Zwi­schen­fälle, auch das Ver­kehrs- und We­ge­kon­zept wurde dem Zu­strom ab­so­lut ge­recht.

RUHR GAMES Fort­set­zung für 2021 fest im Blick

Be­reits am Don­ners­tag­abend hatte Mi­nis­ter­prä­si­dent Ar­min La­schet in sei­ner Er­öff­nungs­an­spra­che kei­nen Zwei­fel am Stel­len­wert der RUHR GAMES ge­las­sen und sie als eine Weg­be­rei­te­rin der ge­plan­ten Olym­pia-Be­wer­bung für 2032 be­nannt. Und so fällt auch das Fa­zit des Mi­nis­ter­prä­si­den­ten un­ein­ge­schränkt po­si­tiv aus: „Die Ruhr Ga­mes 2019 ha­ben ein star­kes Si­gnal ge­lie­fert: Als größ­tes in­ter­na­tio­na­les Ju­gend­fes­ti­val ha­ben sie junge Men­schen aus ganz Eu­ropa und der Welt in ei­ner ein­zig­ar­ti­gen Ver­bin­dung aus Sport und Kul­tur mit­ten im Ruhr­ge­biet, im Sport­land Nord­rhein-West­fa­len zu­sam­men­ge­bracht. Ich freue mich, dass sich so viele Be­su­che­rin­nen und Be­su­cher da­von ha­ben be­geis­tern las­sen. Ein ra­san­tes Sport­kul­tur­fes­ti­val im Her­zen von Eu­ropa – das för­dern wir als Land gerne.“

Nach dem über­wäl­ti­gend po­si­ti­ven Er­geb­nis der drit­ten Auf­lage und aus­nahms­los be­geis­ter­ten Rück­mel­dun­gen, ins­be­son­dere auch von den be­tei­lig­ten Sport­ver­bän­den, rich­tet sich der Blick be­reits auf die nächste Aus­gabe. Das Pla­nungs- und Durch­füh­rungs­kon­zept sieht als nächs­ten Stand­ort Bo­chum im Jahr 2021 vor: „Mit den RUHR GAMES ist es dem Re­gio­nal­ver­band Ruhr als Ver­an­stal­ter ge­lun­gen, ein bei­spiel­lo­ses For­mat in der Me­tro­pole Ruhr in der Ver­bin­dung von Ju­gend­kul­tur und Sport für die ganze Fa­mi­lie zu kre­ieren, das im­mer mehr Be­su­che­rin­nen und Be­su­cher an­zieht und be­geis­tert“, re­sü­mierte Ka­rola Geiß-Nett­hö­fel, Re­gio­nal­di­rek­to­rin Re­gio­nal­ver­band Ruhr.


State­ments der Po­di­ums­teil­neh­me­rin und ‑teil­neh­mer zu den RUHR GAMES 2019 im Rah­men der Ab­schluss-Pres­se­kon­fe­renz am Sonn­tag, 23. Juni 2019:


Ka­rola Geiß-Nett­hö­fel — Re­gio­nal­di­rek­to­rin, Re­gio­nal­ver­band Ruhr: „Der Re­gio­nal­ver­band Ruhr will die Sport­me­tro­pole Ruhr nach­hal­tig und ganz­jäh­rig zum idea­len Stand­ort für Spit­zen-Ath­le­tin­nen und ‑Ath­le­ten von heute und von mor­gen ma­chen. Da­für ent­wi­ckeln und bie­ten wir zahl­rei­che Bil­dungs- und För­de­rungs­an­ge­bote. Die RUHR GAMES sind da­bei un­ser Aus­hän­ge­schild und eine ein­zig­ar­tige Platt­form für die Stars von mor­gen. Es ist wun­der­bar zu se­hen, dass die Ju­gend­li­chen so­wohl im Leis­tungs­sport als auch in ih­rer Frei­zeit die RUHR GAMES als at­trak­ti­ves An­ge­bot an­neh­men. Zu­dem ist es uns ge­lun­gen, ein span­nen­des For­mat in der Me­tro­pole Ruhr in der Ver­bin­dung von Ju­gend­kul­tur und Sport für die ganze Fa­mi­lie zu kre­ieren, dass im­mer mehr Be­su­che­rin­nen und Be­su­cher an­zieht und be­geis­tert. Für die Un­ter­stüt­zung möchte ich der Lan­des­re­gie­rung, der Sport­ju­gend NRW und den Städ­ten Duis­burg und Mül­heim aus­drück­lich dan­ken. Das Pla­nungs- und Durch­füh­rungs­kon­zept sieht als nächs­ten Stand­ort für 2021 Bo­chum vor. Und ich bin zu­ver­sicht­lich, dass wir nach der Som­mer­pause mit der Lan­des­re­gie­rung die Wei­chen für die nächste Edi­tion der RUHR GAMES stel­len kön­nen. Denn der RVR lädt als Ver­an­stal­ter gerne wie­der ein zum größ­ten Ju­gend- und Sport­fes­ti­val Eu­ro­pas in der sport­be­geis­ter­ten Me­tro­pole Ruhr.“

Jens Wort­mann — Vor­sit­zen­der Sport­ju­gend NRW, Lan­des­sport­bund Nord­rhein-West­fa­len e.V.: „Das aus­ge­buchte Ju­gend­camp der Sport­ju­gend NRW im Rah­men der RUHR GAMES war auch in die­sem Jahr wie­der ein vol­ler Er­folg! Wir ha­ben sechs wun­der­bare und in­ten­sive Tage mit den Ju­gend­li­chen aus ganz Eu­ropa und der Welt ver­brin­gen kön­nen. Mit der Duis­bur­ger Er­klä­rung schie­ßen wir den Be­reich der sport­po­li­ti­schen Work­shops mit ei­ner de­zi­dier­ten Auf­stel­lung von For­de­run­gen an die Po­li­tik ab, wel­che Ver­bes­se­run­gen für den Be­reich des Sports den jun­gen Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten per­sön­lich be­son­ders wich­tig sind.“

Dr. Ralf Krump­holz — Sport­de­zer­nent, Stadt Duis­burg: „Für die Stadt Duis­burg war es eine große Freude, Gast­ge­be­rin für die­ses tolle Kon­zept und die vie­len tau­send Sport­le­rin­nen und Sport­ler so­wie die Be­su­chen­den zu sein! In der Tat ist Duis­burg als Sportstand­ort er­probt und eta­bliert, den­noch ha­ben wir eine Grö­ßen­ord­nung wie bei den RUHR GAMES noch nicht er­lebt. Groß­ar­tig finde ich, dass auch die nächste und über­nächste Ge­nera­tion von po­ten­ti­el­len Top-Ath­le­tin­nen und ‑Ath­le­ten im Rah­men der RUHR GAMES den Weg in un­sere schöne Stadt ge­fun­den ha­ben. Die be­son­dere In­sze­nie­rung und — wie ich finde — sehr ge­lun­gene Ein­bet­tung in den Land­schafts­park Duis­burg-Nord wer­den si­cher da­für sor­gen, dass noch lange von den RUHR GAMES ge­spro­chen wird und ich wün­sche den Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen in Bo­chum schon jetzt viel Spaß mit die­sem tol­len Pro­jekt!”

Quelle: Radar Musik & Unterhaltungs GmbH

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