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Zeltfestival Ruhr 2019 – Startschuss der zwölften Auflage steht kurz bevor

Zeltfestival Ruhr 2019

© Ingo Otto

Die Vor­freude steigt, der Aufau ist – dank hun­der­ter hel­fen­der Hände – in vol­lem Gange, in we­ni­gen Ta­gen ist es end­lich so­weit: Vom 16. Au­gust bis 01. Sep­tem­ber 2019 fin­det das lan­des­weit be­liebte Zelt­fes­ti­val Ruhr in den Ruhrauen zum 12ten Mal statt.

In die­sem Jahr grei­fen die pro­gram­ma­ti­schen Puz­zle­teile schein­bar per­fekt in­ein­an­der: „46 Gast­spiele an 17 Ta­gen in un­se­ren drei Ver­an­stal­tungs­zel­ten – mehr geht kaum“, so die Ver­an­stal­ter Lu­kas Rü­ger, Heri Rei­pöler und Björn Gralla und sind be­geis­tert von den sehr gut an­ge­nom­me­nen Shows in der au­ßer­ge­wöhn­li­chen Ku­lisse in­mit­ten des Ruhr­ge­biets. Die über­aus po­si­ti­ven Vor­ver­kaufs-Zah­len las­sen dar­auf schlies­sen, dass man wie­der deut­lich mehr als 100.000 Be­su­cher be­grü­ßen darf.

Erste Shows wa­ren be­reits früh­zei­tig aus­ver­kauft, dar­un­ter Rea Gar­vey, Sun­rise Ave­nue, Samy De­luxe, Fe­lix Lo­brecht, Clas­sic Night Band, Lea und Nico San­tos. Mi­chael Pa­trick Kelly und Frank Goo­sen ge­ben nach ih­rem ers­ten „Sold Out“ glück­li­cher­weise Zu­satz­shows. Hier­für sind also wie­der Ti­ckets zu ha­ben, ge­nau wie für ei­nige Gast­spiele, die in grö­ßere Zelte ver­legt wur­den. Den Sta­tus Quo er­fährt man täg­lich über die so­zia­len Netz­werke des ZfR. Er­fah­rungs­ge­mäß stei­gen die An­fra­gen auf die letz­ten Ti­ckets kurz vor der Ver­an­stal­tung enorm, so­dass In­ter­es­sierte nicht mehr zu lange war­ten soll­ten, um ein Ti­cket zu er­gat­tern, sa­gen die In­itia­to­ren und ge­ben wei­tere wich­tige letzte Hin­weise für die weiße Stadt am See.

Kli­ma­ti­sierte Zelte, viele Aus­weich­park­plätze und Son­der­li­nien

Ne­ben dem rich­ti­gen Händ­chen für das gute Pro­gramm, über­zeugt das Zelt­fes­ti­val Ruhr durch ste­tig neue struk­tu­relle In­halte, wel­che die Ver­an­stal­tung all­jähr­lich schö­ner und bes­ser ma­chen sol­len. „Schweißtreibende,frenetisch ge­fei­erte Kon­zerte sind beim ZfR die Re­gel und das darf auch gerne so blei­ben!“ so Heri Rei­pöler „aber auf­grund der Wet­ter­tur­bu­len­zen wer­den wir in die­sem Jahr erst­ma­lig in al­len drei gro­ßen Event-Zel­ten bei ent­spre­chen­den Tem­pe­ra­tu­ren auf eine Kli­ma­an­lage zu­rück­grei­fen.“ Das Haupt­ar­gu­ment für die Kli­ma­an­lage fasst Lu­kas Rü­ger prag­ma­tisch zu­sam­men: „Un­ser Dienst­leis­ter bie­tet eine Kom­bi­na­tion aus Hei­zen und Küh­len an — bis zum heu­ti­gen Tage ver­mag ich nicht ein­zu­schät­zen, wel­che der bei­den Kom­po­nen­ten zum Ein­satz kommt, aber wir sind ge­wapp­net“.

Wenn En­gel rei­sen: Nach­dem am ver­gan­ge­nen Wo­chen­ende das Ge­heim­nis der Ge­sangs­show mit ver­klei­de­ten Pro­mis „The Mas­ked Sin­ger“ ge­lüf­tet wurde und sich der En­gel als Bü­lent Cey­lan ent­puppte, kön­nen die Fans ein wei­te­res High­light auf der ZfR-Bühne er­war­ten: Bü­lent will die Songs aus der Show per­for­men, dar­un­ter der Rock­klas­si­ker „Chop Suey“ von Sys­tem of a Down. Es gibt noch Ti­ckets für seine Show am 28. Au­gust.

Los­ge­löst von den Shows, die in den Zel­ten statt­fin­den, feilt man auch bei Aus­gabe 12 wei­ter an den Fein­hei­ten des Au­ßen­are­als und sei­ner Um­ge­bung. So wur­den ins­ge­samt mehr als 2.000 Aus­weich­park­plätze für 3 € ge­schaf­fen.

In die­sem Zu­sam­men­hang tei­len die In­itia­to­ren mit, dass der zu­sätz­lich zur Ver­fü­gung ste­hende Park­platz „Heve­ney“ am Haupt­ein­gang des Fes­ti­val­ge­län­des, ab so­fort bei Ver­an­stal­tun­gen – so eben auch beim ZfR – von der Frei­zeit­ge­sell­schaft (Me­tro­pole Ruhr mbH Frei­zeit­zen­trum Kem­nade) be­wirt­schaf­tet wird. Hier ist eine Park­ge­bühr von 5 € zu ent­rich­ten. Be­su­cher des Schwimm­ba­des be­kom­men diese Ge­bühr vor Ort er­stat­tet.

Wie in je­dem Jahr wer­den ge­rade Orts­kun­dige drin­gend ge­be­ten, die A 43 Ab­fahrt „Uni­ver­si­tät“ zu neh­men. Über die Klein­her­bed­der Strasse kommt man schnel­ler, staufrei und ent­spann­ter ans Ziel. Na­tür­lich ist zu­dem wie­der eine Son­der­li­nie ein­ge­rich­tet. Es fah­ren vier Busse pro Stunde an den See.

Ein­mal vor Ort, kann man auch ohne Kon­zert­ti­cket dem täg­lich wech­seln­den Piazza-Pro­gramm von Mambo Kurt bis zu den Feu­er­steins lau­schen, Zau­be­rer Kris be­wun­dern, am „Be­ach“ mit ei­nem küh­len Ge­tränk ver­wei­len, sich beim bun­ten Markt der Mög­lich­kei­ten trei­ben und durch die vie­len net­ten Gas­tro­no­mien ver­wöh­nen las­sen. Nicht um­sonst ist hier die Rede vom „größ­ten Bier­gar­ten des Ruhr­ge­biets“. Für 5 Euro kann man das lie­be­voll kre­ierte Rah­men­pro­gramm mit all sei­nen sorg­sam aus­ge­wähl­ten On Tops er­le­ben. Die ZfR-Card ist zu­dem für 15 Euro in al­len WAZ Le­ser­lä­den und am Ge­lände er­hält­lich und er­mög­licht ei­nen un­be­schwer­ten Be­such des Au­ßen­are­als an al­len 17 Fes­ti­val­ta­gen.

Kin­der bis 12 Jah­ren kom­men üb­ri­gens täg­lich um­sonst auf das Ge­lände. Je­den Sams­tag und Sonn­tag um 13.00 Uhr darf man sich wie­der auf das gut ge­wählte Kin­der­pro­gramm freuen. Die Auf­üh­run­gen von Räu­ber Hot­zen­plotz und Pipi Lang­strumpf oder auch Vol­ker Ro­sin dür­fen nicht feh­len. Auch hier fin­det man die pas­sen­den In­for­ma­tio­nen auf der Home­page des Zelt­fes­ti­val Ruhr oder in ei­nem der kos­ten­los im Ruhr­ge­biet er­hält­li­chen Pro­gramm­hefte – in die­sem Jahr mit ei­ner amt­li­chen Auf­lage von 75.000 Ma­ga­zi­nen.

Quelle: Radar Musik & Unterhaltungs GmbH 

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